Ein Abschied bedarf

nicht vieler Worte,

doch manchmal vieler Tränen.

Tot- und Fehlgeburten

 

Der Tod eines Kindes in der Schwangerschaft ist noch immer ein
gesellschaftliches Tabu. Die Trauer der Eltern wird häufig nicht
ernst genommen. Das Bedürfnis, den Ort zu kennen, an dem das
Kind begraben ist, wird dabei von vielen Eltern als eine wichtige
Voraussetzung für eine erfolgreiche Trauerbewältigung genannt.


Eltern, die ihr Kind verlieren, – vor, während oder kurz nach der
Geburt – wissen oft nicht, wie sie es würdig beerdigen können.


Die Stadt Köln hat 1999 auf Anregung von „Zu früh gestorben
– Initiative zur Beerdigung von tot- und fehlgeborenen Kindern”
besondere Grabfelder für diese Kinder auf folgenden Friedhöfen
eingerichtet:

  • dem Nordfriedhof in Köln-Weidenpesch
  • dem Friedhof Steinneuerhof in Köln-Rondorf
  • dem Friedhof Lehmbacher Weg in Köln-Brück

 

Zusätzlich bestehen die Gräber auf dem Evangelischen und dem
Katholischen Friedhof in Köln-Mülheim.

Auf Wunsch der Eltern kann grundsätzlich eine Begleitung durch
einen Seelsorger / eine Seelsorgerin erfolgen.

Wir stehen betroffenen Eltern gerne mit unserer Erfahrung beratend
zur Seite und helfen auch bei individuellen Wünschen.

Wenn Sie Fragen zu diesem Thema haben rufen Sie uns an :
Telefon  02 21 - 25 31 91

 

Regelmäßig trifft sich eine Gesprächsgruppe betroffener Eltern
am 1. Mittwoch im Monat.
Nähere Informationen hierzu: „Zu Früh Gestorben – Initiative zur
Beerdigung von tot- und fehlgeborenen Kindern“ Heike Brohsonn,
Telefon  0 22 36 - 94 70 60