Sommersneige

 

Vergebliche Hoffnung des Lebens.

Schon rüstet

Zur Reise sich die Schwalbe im Haus

Und die Sonne versinkt am Hügel;

Schon winkt zur Sternenreise die Nacht.

 

Georg Trakl

Was ist zu tun, wenn ein Mensch stirbt?

 

Tritt der Tod zu Hause ein, ist zunächst der Hausarzt/die Hausärztin
oder der Notarzt/die Notärztin zu verständigen.
Bei einem Sterbefall im Krankenhaus oder in einem Seniorenheim
werden das Pflegepersonal oder die Verwaltung dies einleiten.

Der Arzt/die Ärztin wird eine Todesbescheinigung ausstellen und
sie Ihnen aushändigen (zwei Umschläge; grün und rot).

Die Entscheidung, wie lange der oder die Verstorbene in der Wohnung
bleiben soll, treffen Sie selbst! Gesetzlich ist dies bis zu 36 Stunden
nach Eintritt des Todes möglich.

Sie benachrichtigen ein Bestattungsinstitut Ihres Vertrauens.

Wir sind jederzeit telefonisch unter 0221 / 25 31 91 für Sie erreichbar
und helfen Ihnen in dieser schwierigen Situation sofort.


Folgende Unterlagen benötigen wir, um die weiteren Formalitäten für
Sie erledigen zu können:

  • die ärztliche Todesbescheinigung
  • Unterlagen für die Meldung beim zuständigen Standesamt:

    • für Ledige: die Geburtsurkunde
    • für Verheiratete: die Heiratsurkunde oder das Familienstammbuch
    • für Verwitwete: die Heiratsurkunde und die Sterbeurkunde des verstorbenen Ehepartners
    • für Geschiedene: die Heiratsurkunde und das Scheidungsurteil

  • die Graburkunde, wenn bereits eine Grabstätte vorhanden ist
  • die Krankenversicherungskarte
  • den Rentenbescheid oder den Bescheid der VBL oder der LBV
  • Policen von Lebens- oder Sterbeversicherungen
  • Personalausweis des/der Verstorbenen

Alle für die Beerdigung notwendigen Einzelheiten können in einem persönlichen Gespräch ausführlich besprochen werden.

Viele Formalitäten bei einem Sterbefall nehmen wir Ihnen ab.

 

Woran Sie darüber hinaus noch denken sollten.